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Deutsche A-Jugend verpasst nach 20:25 gegen Kroatien den Einzug ins EM-Finale

Aus der Traum vom Finale. Die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft verlor im Halbfinale der U 18-EM gegen Kroatien glatt mit 20:25 (9:11). Im zweiten Halbfinale setzten sich die Spanier mit 27:25 gegen Dänemark durch. Damit stehen die Iberer und Kroaten am Sonntag im Endspiel dieser Jugend-EM. Zuvor, um 15.00 Uhr, treffen Deutschland und Dänemark im Spiel um Platz drei aufeinander.
„An unserem Abwehrverhalten hat es heute nicht gelegen. Aber im Angriff ist es uns nicht gelungen, jenen Druck aufzubauen, den es braucht, um eine gut funktionierende 5:1-Deckung zu knacken“, analysiert DHB-Trainer Christian Schwarzer. „Wir haben phasenweise nicht mal schlecht gespielt, aber weder aus dem Rückraum noch über die Außen den Ball ins Tor gebracht. Es ist hart, aber das reicht nicht, um in ein EM-Finale einzuziehen.“
Wieder mit der Stammelf, also mit Storbeck, Hansen, Weber, Schmidt, Forstbauer, Tauabo und Backhaus kam die DHB-Mannschaft gut ins Spiel. Die Abwehr stand gewohnt stabil, dahinter glänzte Felix Storbeck im Tor. Zu Anfang hatten die deutschen Spieler zudem Kaleb, Kroatiens bisher überragenden Spielmacher, gut im Griff und ließen den gefährlichen Rückraumakteuren wenig Raum. Gut auch die Blocks im Zentrum der Abwehr.
Im Angriff dagegen lief es alles andere als rund, und so häuften sich die unvorbereiteten und unüberlegten Würfe. Bis zum 7:5 reichte es noch zur Führung, als dann aber Rechtsaußen Tauabo gleich dreimal vergeblich sein Glück versuchte, gewannen die Kroaten die Oberhand. Über 8:7 (26.) kam es zum Halbzeitstand von 11:9. Vor allem über Ivic im rechten Rückraum und über den Kreis wussten sich die Spieler vom Balkan durchzusetzen.
So souverän sich das deutsche Team bei seinen Siegen während dieser EM präsentiert hatte, so fahrig und fehlerhaft waren ihre Aktionen in diesem Halbfinale. Nur 20 Tore zeugen vom mangelnden Auftritt im Angriff. Nach 45 Minuten beim Stande von 14:20 nahm Christian Schwarzer eine Auszeit und stellte in der Deckung auf eine 5:1-Variante um, später ließ er Kaleb in Manndeckung nehmen und in der Schlussphase bei der 4+2-Deckung auch noch Ivic. Doch alle Ballgewinne nutzten nichts, im Angriff wurden die Chancen gleich reihenweise vergeben. Auch personell wechselte der Coach kräftig durch – alles ohne Erfolg. „Wir haben versucht, zu Ballgewinnen zu kommen, aber wenn du vorne nicht triffst, kannst du nicht gewinnen“, bemühte Blacky Schwarzer eine alte Handballweisheit.

Die deutsche Mannschaft: Storbeck (1.-60.), Weidner (bei einem 7m); Torbrügge (2), Backhaus (1), Kühn, Durak, Feld (4), Tauabo (2), Schmidt (1), Forstbauer (2), Hansen (4), Lipp, Stark, Weber (4/2)

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Volle Konzentration auf das EM-Halbfinalspiel gegen Kroatien

Die Niederlage im bedeutungslosen Spiel gegen die Schweiz war bei der deutschen A-Jugend-Nationalmannschaft schnell abgehakt. „Wir haben uns vor dem Spiel gegen die Schweiz dafür entschieden, die nahezu komplette erste Sieben für die Finalrunde zu schonen. Dann muss man in Kauf nehmen, dass man als Verlierer vom Platz geht. Einige Spieler waren dennoch so enttäuscht, dass sie ihre Tränen nicht unterdrücken konnten. Das zeigt aber nur, wie sehr sie mit dem Herzen bei der Sache sind“, sagt DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer. „Nun ist die Sache für uns erledigt.
Am Ruhetag zog das deutsche Team am Vormittag nach Podgorica, der größten Stadt Montenegros. Nach einstündiger Busfahrt checkte man im neuen Hotel ein, das, so Schwarzer, „ein Tick besser als das bisherige in Niksic ist“. Nach der Mittagsruhe stand noch ein Training auf dem Programm, dem sich die Videoschulung anschloss. Dabei vermochten sich die Spieler einen Eindruck über die Spielweise des morgigen Halbfinalgegners Kroatien (Anpfiff um 20 Uhr) zu machen. „Die Kroaten sind körperlich sehr robust, verteidigen nach typisch alter jugoslawischer Schule in einer Mischung zwischen 3:2:1 und 5:1-Deckung und leben im Angriff von ihren enormen individuellen Fähigkeiten“, hat Trainer Christian Schwarzer erkannt. Als probate Gegenmittel riet er seinen Schützlingen u.a., das Spiel breit anzulegen und genügend Geduld aufzubringen.
Im letzten Spiel der Hauptrundengruppe 1 mussten die Kroaten eine glatte 23:28-Niederlage hinnehmen und damit den ersten Tabellenplatz noch abgeben. In der Hauptrundengruppe 2 setzte sich Spanien mit nur einem Tor gegen Slowenien durch und feierte frenetisch den Einzug unter die letzten Vier.
„Die Top-Nationen im Nachwuchsbereich treffen in der Finalrunde aufeinander und wir haben es verdient, dabei zu sein“, freut sich Christian Schwarzer auf die Schlussphase der EM.

2. Spieltag und Platzierung der Hauptrunde:
Gruppe 1:
Schweden – Serbien 31:23, Dänemark – Kroatien 28:23
1. Dänemark 4 Punkte, 2. Kroatien 4, 3. Schweden 2, 4. Serbien 2
Gruppe 2: Schweiz – Deutschland 29:24, Spanien – Slowenien 24:23
1. Deutschland 4 Punkte, 2. Spanien 4, 3. Slowenien 2, 4. Schweiz 2

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Schwarzer schont seine besten Kräfte für das EM-Halbfinale – 24:29 gegen die Schweiz

Im letzten Spiel der Hauptrunde bei der U 18-Europameisterschaft in Montenegro kassierte das deutsche Team gegen die Schweiz eine 24:29-Niederlage. Das Ergebnis vermochte an der Platzierung der deutschen Mannschaft aber nichts mehr zu ändern. Als Gruppenerster der Hauptrundengruppe 2 zieht die DHB-Auswahl ins Halbfinale ein, wo sie am Freitag um 20 Uhr in Podgorica auf den Zweiten der Gruppe 1 trifft.
Das DHB-Trainerduo Christian Schwarzer und Heiko Karrer verzichtete in dem Spiel, das nur noch statistischen Wert hatte, auf einige ihrer besten Kräfte. So standen Spielmacher Patrick Schmidt und Philipp Weber, der bisher erfolgreichste deutsche Torschütze, erst gar nicht auf dem Spielbericht. Auch der überragende Torhüter Felix Storbeck sowie Kreisläufer Dennis Backhaus, Linksaußen Markus Hansen und der starke Linkshänder Jan Forstbauer kamen nicht zum Einsatz. Vornehmlich jene Spieler, die bei dieser EM bisher nicht oder nur selten auf dem Parkett gestanden hatten, erhielten das Vertrauen. „Sie sollten zeigen, was sie drauf haben. Einige mussten erkennen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, erklärte Christian Schwarzer. Allerdings hatte die Mannschaft das Problem, in dieser Formation noch nie zusammengespielt zu haben. Schwarzer: „Kämpferisch haben die Jungs 60 Minuten dagegengehalten, aber der letzte Kick fehlte denn doch. So hätte ich mir von dem ein oder anderen Spieler gewünscht, dass er nach einem Ballverlust statt im Trab im Vollsprint zurückgelaufen wäre.“
Es war kein Spiel auf hohem Niveau, das sich beide Mannschaften in Niksic lieferten. Viele Ballverluste, Fangfehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten. Eine Menge Angriffe blieben Stückwerk, nur wenige wurden akzeptabel zu Ende geführt. Bis zum 3:3 hielt das deutsche Team mit, dann setzten sich die Eidgenossen auf 6:3 ab. Christian Schwarzer nahm eine Auszeit, Deutschland kam bis auf 5:6 heran, um dann bis zur Halbzeit wieder auf 6:11 zurückzufallen, was vor allem dem unzureichenden Rückzugsverhalten anzulasten war.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien sich das Blatt zu wenden. Innerhalb von zehn Minuten kam das Schwarzer-Team bis auf 14:15 heran. Aber über 15:19 und 17:22 holten sich die Schweizer den ersten Sieg in dieser Hauptrunde, nicht zuletzt dank der Tore ihres Spielmachers Kevin Jud, der mit über 50 Treffern die EM-Torschützenliste anführt.
Ein Gutes hat diese Niederlage dennoch: das deutsche A-Jugendteam vermochte die Kräfte ihrer Leistungsträger für die Finalrunde zu schonen.

Die deutsche Mannschaft: Storbeck (bei einem 7m), Weidner (1.-60.); Torbrügge (3), Backhaus (n.e.), Kühn (1), Durak (6), Dippe (4), Feld (3), Christmann (2), Tauabo,  Forstbauer (n.e.), Hansen (n.e.), Lipp (2), Stark (3)   

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Handball-EM 2010: Deutschland verliert klar gegen Spanien

Bei der Handball Europameisterschaft in Österreich hat die deutsche Nationalmannschaft ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Olympia-Sieger Spanien mit 20:25 verloren. Nach äußerst schwachen ersten 30 Minuten war das Team um Coach Heiner Brand mit einem Rückstand von 9:14 in die Pause gegangen. In der zweiten Halbzeit konnte Deutschland den Rückstand nicht wieder aufholen.

Am 28.01.2010 spielt die DHB-Auswahl gegen Tschechien

Wir würden uns freuen wenn Ihr bei und in Rosengarten/Nenndorf vorbei schaut und auch dieses Spiel mit uns anseht.

Beginn ist um 16:00 Uhr

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