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Storbeck und Weber im All-Star-Team der Jugend-EM – Rückreise mit Hindernissen

Edelmetall blieb ihnen verwehrt. Doch zwei Spieler der deutschen A-Jugend-Nationalmannschaft hatten bei ihrer Rückreise aus Montenegro zwei besondere Auszeichnungen im Gepäck. Felix Storbeck (SC Magdeburg) als Torhüter und Philipp Weber (ebenfalls SCM) als linker Rückraumspieler wurden ins All-Star-Team der U 18-Europameisterschaft 2010 gewählt. In den offiziellen EM-Statistiken können beide Spieler indes keinen Spitzenplatz belegen. Den ersten Rang bei den Goalkeepern belegt der Pole Kornecki, der bei zwei Einsätzen nur drei Würfe auf sein Tor bekam, davon zwei hielt und so auf die „stolze“ Quote von 67 Prozent kam. Felix Storbeck parierte 76 von 217 Würfen. In der Torschützenliste landete der blonde Philipp Weber zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Alexander Feld (HSG Düsseldorf) mit je 29 Treffern auf Platz 27. Bester deutscher Werfer war hier auf Platz 22 Jan Forstbauer (TV Bittenfeld) mit 32 Treffern. Die Krone des Torschützenkönigs ging an den Schweizer Kevin Jud, der auch als sicherer Siebenmeterschütze überzeugte und insgesamt 65 Tore auf sich verbuchen konnte. Auf Rang 10 mit 43 Toren kam Alex Dujshebajew (Spanien), der Sohn des früheren Welthandballers und jetzigen Trainers von Ciudad Real, Talant Dujshebajew. Auf Rang 24 mit 30 Treffern findet sich Stürle Erland wieder, der Sohn des früheren norwegischen Nationalspielers Rune Erland, der viele Jahre für den VfL Gummersbach aktiv war.
Hatten die deutschen Spieler im Kreise der mitgereisten Familienangehörigen den Sonntag in einem italienischen Restaurant in Podgorica noch harmonisch ausklingen lassen, so gestaltete sich die Rückreise am Montag eher chaotisch. Erst verspätete sich der Flieger ins slowenische Ljubljana, dann verhinderte ein Tornado die geplante Landung am Frankfurter Flughafen. Die Maschine wurde nach Hahn umgeleitet. Nach fast zwei Stunden Wartezeit ging es dann doch weiter an den geplanten Zielort. Für das Erreichen der vorgesehenen Anschlussflüge war das allerdings zu spät.
Die Spieler, die nach Hamburg oder Berlin reisen sollten, mussten in Frankfurt übernachten und nahmen die erste Maschine am Dienstagmorgen. Andere stiegen auf den Zug um und kamen erst tief in der Nacht am Zielbahnhof an. So kletterte z.B. Jan Forstbauer erst nach 2 Uhr in Stuttgart aus der Bahn. Blacky Schwarzer fuhr mit dem Auto und war gegen 2.30 Uhr zu Hause. „Die knappen Ergebnisse der Finalrunde haben gezeigt, wie eng die Weltspitze beieinander liegt. Wir werden diese EM in Ruhe analysieren und versuchen, die Fehlerquellen zu minimieren“, sagt der Trainer.
Für das nächste große Turnier, die Weltmeisterschaft 2011 in Argentinien, ist das deutsche Team, wie alle Nationen, die einen der ersten neun Plätze der EM 2010 belegten, bereits qualifiziert. Dazu kommt das Team von Frankreich, das derzeit an den olympischen Jugendspielen in Singapur teilnimmt.

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DHB-Team belegt nach 27:28 n.V. gegen Dänemark den vierten Platz bei der EM – Kroatien holt den Titel

Denkbar knapp verpasste die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Montenegro die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 in Podgorica unterlag die DHB-Auswahl der Mannschaft aus Dänemark nach Verlängerung mit 27:28 (25:25, 13:15). In der zweiten Hälfte der Verlängerung überstanden die Deutschen mit großem kämpferischem Einsatz sogar eine Unterzahlsituation nach einer Zeitstrafe für Patrick Schmidt (67.) schadlos, fingen sich aber kurz vor dem Abpfiff einen Treffer der Dänen ein. Der abschließende Freiwurf von Forstbauer aus fast 15 Metern fand nicht mehr sein Ziel.
„Bei zwei gleichstarken Mannschaften der Weltspitze sind Kleinigkeiten entscheidend, da waren die Dänen heute die Glücklicheren, bekamen viele zweite Bälle. Für die Jungs ist das bitter. Nach dem Spiel habe ich ihnen gleich meine Hochachtung bekundet. So wie sie aufgetreten sind und gekämpft haben, bin ich stolz, hier ihr Trainer zu sein. Schade, dass sie dafür nicht belohnt wurden“, sagte DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer.
In einem Spiel auf Augenhöhe lagen die Dänen meist knapp vorne. Doch das deutsche Team ließ sich nicht abschütteln und stellte nach 56 Minuten beim 25:25 den Gleichstand wieder her. Bis zum Abpfiff ließ keine der beiden Mannschaften einen Treffer mehr zu. Dabei bot sich dem DHB-Team 50 Sekunden vor dem Abpfiff bei Ballbesitz die Chance zum Sieg. Doch statt der angesagten Auslösehandlung unterlief einem Angreifer ein Stürmerfoul, und die Chance war vertan. „Unsere jungen Spieler müssen lernen, in den spielentscheidenden Momenten klaren Kopf zu bewahren“, so Schwarzer. In der deutschen Mannschaft überragten Felix Storbeck im Tor und Jan Forstbauer im rechten Rückraum mit 12 Toren. Der Linkshänder vom TV Bittenfeld wurde von der Jury des europäischen Handballverbandes folglich zum besten deutschen Akteur des Spiels gewählt.
Abschließend meinte DHB-Trainer Blacky Schwarzer: „Ich bin mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden. Wir sind oben in der Weltspitze dabei. Über die endgültigen Platzierungen entscheiden dort nur Nuancen. Wir werden in unserer Arbeit alles daran legen, die Spieler weiter gut auszubilden und auf höhere Aufgaben vorzubereiten.“
Die deutsche Mannschaft: Storbeck (1.-70.), Weidner (n.e.); Torbrügge, Backhaus (4), Kühn, Durak, Feld (5), Tauabo (1), Schmidt (1), Forstbauer (12), Hansen (1), Lipp, Stark, Weber (3)

Den Titel der U 18-Europameisterschaft 2010 holte sich Kroatien durch ein 27:26 über Spanien.
Ergebnisse und Platzierungen:

Spiel um Platz 1: Kroatien – Spanien 27:26
Spiel um Platz 3: Dänemark – Deutschland 28:27 n.V. 
Spiel um Platz 5: Serbien – Schweiz 29:26
Spiel um Platz 7: Schweden – Slowenien 35:30
Spiel um Platz 9: Russland – Polen 29:27
Spiel um Platz 11: Tschechien – Island 32:30
Spiel um Platz 13: Norwegen – Portugal 45:28
Spiel um Platz 15: Montenegro – Slowakei 31:28

Mehr Infos unter http://www.handball-euro2010.me/

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Turnier in Schmelz: Erfolge gegen Rumänien, Österreich und HV Saar für das Team 94/95

Die neue weibliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hat das Turnier in Schmelz klar gewonnen. Am Wochenende kam das Team der Jahrgänge 1994/95 am Rande des Ladies Cup zu Erfolgen gegen Rumänien (26:24), Österreich (30:16) und die Auswahl des HV Saar (38:22).

Das Spiel gegen Rumänien hatte am Freitag auch Joachim Deckarm beobachtet. Nach dem Abpfiff nutzten die Spielerinnen die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto.

 

Deutschland – Rumänien 26:24 (11:10)

Deutschland: Eckerle, Zellmer, Roth; Schnack, Kamann, Rösike, Rode, Gladbach, Geis, Hartstock, Reinkens, Weigel, Namat, Körner, Schombel, Odenwald

 

Deutschland – Österrech 30:16 (19:10)

Deutschland: Eckerle, Zellmer; Schnack (2), Kamann (2), Rösike, Rode (3), Gladbach (1), Geis (2), Hartstock (3), Reinkens (1), Weigel (10), Namat (3), Schombel (2), Odenwald (1)

 

Deutschland – HV Saar 38:22 (20:11)

Deutschland: Eckerle, Zellmer, Roth; Schnack (3), Kamann (3), Rösike (1), Rode (1), Gladbach (4), Geis, Hartstock (5), Reinkens (3), Weigel (5), Namat (4), Körner, Schombel (5), Odenwald (3)

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Neues Ziel: Mit Bronze aus dem EM-Turnier verabschieden

„Den Jungs bietet sich jetzt noch die Chance, sich durch den Gewinn der Bronzemedaille mit einem Erfolg aus dem Turnier zu verabschieden“, lautet die Forderung von DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer. Am Sonntag um 15 Uhr in Podgorica ist Dänemark der Gegner im Spiel um Platz 3 der U 18-Europameisterschaft in Montenegro. „Ich bin sicher, unsere Spieler werden sich noch einmal voll reinhängen, um dieses Ziel zu erreichen.“
In den Stunden nach der gestrigen 20:25-Niederlage im EM-Halbfinale gegen Kroatien haben die Trainer ihre Spieler erst einmal zur Ruhe kommen lassen. „Ich kenne das von mir selbst, sagt Christian Schwarzer. „Nach so einer Niederlage ist man geknickt und möchte zunächst selbst versuchen, alles zu verkraften. Dann werden wir Trainer der gesamten Mannschaft helfen, dieses Ergebnis zu verarbeiten.“
Christian Schwarzer verfällt allerdings nicht in den Fehler, nach dem Verpassen des Einzugs in das EM-Finale alles umzuwerfen oder in Frage zu stellen: „Wir haben hier viele gute Spiele gezeigt und sind unter die letzten vier Mannschaften gekommen. Gegen die Kroaten haben wir dann die nötige Abgeklärtheit vermissen lassen. Nach einer grundlegenden Analyse müssen wir Wege aufzeigen, wie wir weiter vorankommen.“ Schwankungen in der Leistungskurve, auch das ist dem Trainer bewusst, sind in dieser Altersklasse natürlich. Der Stamm der Mannschaft wird sicher zusammenbleiben, dazu kommen die vier Spieler, die sich im Vorfeld der EM verletzt hatten.
Für den heutigen Tag steht ein Besuch im Freibad des Sportkomplexes in Podgorica auf dem Programm. Nach dem Nachmittagstraining und einer halben Stunde Videoschulung besuchen die Spieler noch ein nahegelegenes Shopping-Center, bevor es „voller Tatendrang“, so Schwarzer, morgen in das Spiel um Bronze geht.

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